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verantwortlich:

      erstellt am:

23.12.2014

      zuletzt geändert am:

21.07.2016

 

Führungskultur im Wandel


Projektbeschreibung

 

Durch die Globalisierung und die neuen Kommunikationstechnologien haben sich die Rahmenbedingungen von Führung grundlegend geändert. Die weltweite Vernetzung erhöht die Komplexität und Dynamik. Scheinbar nebensächliche Ereignisse lösen lawinenartige Veränderungen aus. Langfristige Vorhersagen sind nahezu unmöglich. Die Menge zur Verfügung stehender Information wächst schneller als die Fähigkeit zu ihrer Verarbeitung. Die Macht der Konsumenten ist gestiegen. Geschäftsmodelle stehen unter Druck. Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik segeln immer häufiger auf Sicht. Eine vielleicht existentielle Frage drängt sich auf: Was kennzeichnet in Zukunft „Gute Führung“?

 

Mit genau dieser Frage setzt sich das „Forum Gute Führung“ auseinander. Im Rahmen des Projekts der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), wird in den nächsten Monaten diese Plattform weiter ausgebaut. Interessierte finden hier zukunftsweisende Erkenntnisse einer umfangreichen Befragung in Deutschland zur „Wertewelt Gute Führung“ und können sich in virtuellen Workshops strukturiert zu „Gute Führung“ austauschen.

 

 

Monitor "Führungskultur im Wandel" (Auszug Kernaussage 2/10 "gute Führung")

 

2. Prozesskompetenz ist für alle das aktuell wichtigste Entwicklungsziel.

 

100 % der interviewten Führungskräfte halten die Fähigkeit zur professionellen Gestaltung ergebnisoffener Prozesse für eine Schlüsselkompetenz. Angesichts instabiler Marktdynamik, abnehmender Vorhersagbarkeit und überraschender Hypes erscheint ein schrittweises Vortasten Erfolg versprechender als die Ausrichtung des Handelns an Planungen, deren Verfallsdatum ungewiss ist.

 

 

Monitor "Führungskultur im Wandel" (Auszug Kernaussage 3/10 "gute Führung")

 

3. Selbst organisierende Netzwerke sind das favorisierte Zukunftsmodell.

 

Die meisten Führungskräfte sind sich sicher, dass die Organisation in Netzwerkstrukturen am besten geeignet ist, um die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt zu bewältigen. Mit der kollektiven Intelligenz selbst organisierender Netzwerke verbinden diese Führungskräfte die Hoffnung auf mehr kreative Impulse, höhere Innovationskraft, Beschleunigung der Prozesse und Verringerung von Komplexität.

 

 

Monitor "Führungskultur im Wandel" (Auszug Kernaussage 7/10 "gute Führung")

 

7. Motivation wird an Selbstbestimmung und Wertschätzung gekoppelt.

 

Die Führungskräfte gehen davon aus, dass die motivierende Wirkung von Gehalt und anderen materiellen Anreizen tendenziell abnimmt. Persönliches Engagement wird mehr mit Wertschätzung, Entscheidungsfreiräumen und Eigenverantwortung assoziiert. Autonomie werde wichtiger als Statussymbole und der wahrgenommene Sinnzusammenhang einer Tätigkeit bestimme den Grad der Einsatzbereitschaft.

 

 



Ansprechpartner:

Ingrid Munzke
Tel.05481-3049077
E-Mailinfo@IdeenNetz.com


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